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Frauenpower op Hollands Water

mit Freizeit-Skipperin

             Jacqueline!!!

 

 

ApolloApollo

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                          Nächstes

Lust auf Schiff Frühstück! 

             03.03.2018 ab 10.00h 

Cafe am See Holtmühle in Wegberg

                Holtmühlenweg 2

 im Navi Hospitalstr.31 eingeben!!

                   bitte anmelden

        wegen Tischreservierung

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              Freie Kojen 2018

 19.05.-25.05.2018    1 Koje frei

 03.06.-09.06.2018     reserviert

10.06.-16.06.2018     2 Kojen frei

18.06.-30.06.2018     1 Koje frei

02.07.-06.07.2018     1Koje frei

18.08.-25.08.2018     reserviert

27.08.-01.09.2018     3 Kojen frei

03.09.-07.09.2018     reserviert

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Echtenerbrug Heimathafen von ApolloEchtenerbrug Heimathafen von Apollo 

 

EchtenerbrugEchtenerbrug

                 

 

  

Fryslan

 Die Mädels genießen die Sonnenstrahlen

                       Echtenerbrug/Fryslan

                        Woudsend /Fryslan

                       Blick aufs Ijsselmeer

 

Bericht aus der Zeitschrift "WasserSport in Nederland"

 

Fünf Frauen und ein Hausboot namens "Apollo"

 

Inspiriert durch einen Bericht "Frauenpower" auf Hollands Kanälen nahm ich mit Jacqueline Gibbins Kontakt auf, die auf privater Basis Boots-Touren nur für Frauen durchführt. Bei einem Treffen in Erkelenz erfuhr ich, dass sie ein Boot names "Apollo" in Holland chartert und dann privat Mitfahrerinnen sucht.

 

Die Kosten sind für alle erschwinglich, da die Miete des Bootes auf die Crew-Mitglieder umgelegt wird. Hinzu kommt noch ein Betrag für die Bordkasse für Lebensmittel, Liegegebühren und Treibstoff. Meine Begeisterung war geweckt. Nachdem sich noch 3 Frauen für die Wochentour (17.8.-24.8.2011 mit dem Boot "Apollo") angemeldet hatten, ging es nach Echtenerbrug in den Niederlanden. Unsere Skipperin war schon an Bord der „Apollo“ und empfing uns mit Kaffee und Gebäck. 

 

Wir luden unser Gepäck auf das Boot und jeder bekam seine Koje. Da
wir sehr hungrig waren und Lust auf Fisch hatten, gingen wir zunächst in ein Gasthaus. Zufällig war an diesem Tag hier auch ein Dorffest und wir bummelten anschließend dorthin. Es spielte die Kapelle „Rubberband“ und die flotte Musik ließ uns nicht lange auf den Stühlen sitzen. Bei guter Laune und noch besserem Wetter tranken wir „Bessen- und
Oude-Genever“ und es wurde ein lustiger, geselliger Abend.

 

Am nächsten Morgen unterrichtete uns Jacqueline im „Anlegen“ und „Ablegen“, in Knotentechnik und in dem Umgang mit den Fendern, jede bekam ihre Aufgabe und dann hieß es „Leinen los!“ Der Wettergott war uns hold, denn es war zwar nicht warm, aber trocken und sonnig. Wir tuckerten über den Pier Christiaansloot in Richtung Heerenveen. Eine wunderschöne Fahrt – ohne Hektik und Autoabgase – Natur pur. In Heerenveen machten wir eine Pause, da der Brückenwächter Mittagspause hatte. Anschließend ging es auf dem Nieuwe-Heerenveens Kanaal Richtung Akkrum wo wir an einem freien Liegeplatz (Marrekrite) anlegten und übernachteten. Der Ausblick war grandios, wir lagen an einer Kuhwiese und konnten die Natur und die Freiheit genießen..

 

Am nächsten Morgen Regen und Gewitter. Wir beschlossen nach Sneek zu fahren. Nach dem Frühstück legten wir ab und fuhren an Terherne vorbei übers Sneekermeer. Das Wasser war etwas unruhig, aber wie wir feststellten, sind wir alle seefest..


Sneek bietet sehr gute Einkaufsmöglichkeiten und hat eine Fußgängerzone, die uns Frauen zum Shoppen einlädt.Das Wahrzeichen der Stadt ist das Wassertor. Der Kanal und die Stadt sind sehr belebt. An einem Marktstand mit türkisch griechische Köstlichkeiten und Fladenbrot hält uns nichts mehr. Zuerst wurde alles probiert. Einstimmig wurde beschlossen, dass heute nicht gekocht, wird. Wir nahmen uns von hier etwas mit.. Das „etwas“ bestand dann aus etlichen Schälchen und Broten. Das Abendbrot und die Übernachtung fand wieder draußen im Grünen statt. Die Fahrt durch die Kanäle wurde für uns zu einem wunderbaren Erlebnis, da wir nicht nur in Häfen anlegten, sondern auch an Liegeplätzen mitten im Grünen. Die Abende haben wir mit Erzählen, Karten spielen und viel Gelächter verbracht.

 

Bei Sonnenschein schipperten wir in Richtung Grou und weiter ins Naturschutzgebiet Alde Feanen, einer der schönsten Moorlandschaften Europas. Von der Natur sind waren wir mehr als begeistert und machten deshalb auch einen Spaziergang. Dann beschloßen wir nach Terherne zum Salat-Essen zu fahren. Jacqueline empfahl das Restaurant„Eetcafe Portunus in Terherne“. Gesagt getan und Jaqueline telefonierte und reservierte uns schon mal Plätze. Als wir ankamen waren wir begeistert. Nachdem wir einen schönen Liegeplatz erhaschen konnte, machten wir uns erst einmal auf den Weg zu den Sanitäranlagen. Alles war gepflegt und sauber. Wir machten uns „landfein“ und schon ging es zum Essen. Die Aussicht von der Terrasse war wunderbar und das Essen hervorragend. Sogar eine Flasche Wein gab es gratis dazu. Wir sassen noch lange zusammen und begaben uns dann zu unserer verdienten Nachtruhe.

 

An nächsten Morgen legten wir um 10.00 Uhr wieder ab und tuckerten über den Prinses Margrietkanal in Richtung Lemmer. Wir wollten zeitig ankommen um einen guten Liegeplatz zu bekommen. Um 13.30 Uhr hatten wir bereits im Gemeindehafen von Lemmer festgemacht. Lemmer wird auch das Tor zu Friesland genannt, denn die Provinzgrenze zu Flevoland und Overijssel sind dicht beieinander. Wir gingen ins Dorf um Kibbeling und Eis zu essen. Nebenbei wurden auch noch Boutiquen gestürmt. Zurück an Bord wurde gegessen und dann ging es auf die „Piste!“.Wir kehrten in der Bierstube „Oude Sluis“ einem Szenelokal ein. Hier gab es nur wenig Platz, es war aber urgemütlich. An der Theke standen 9 Jungs aus Hessen, die auch wie wir ein Hausboot gechartert hatten. Sie waren sehr überrascht 5 Frauen auf einer Motoryacht anzutreffen. Und wo ist der Skipper???. Seemanns(frauen)garn wurde geknüpft. Es wurde viel gescherzt und gelacht und wir waren kurz nach Mitternacht wieder auf unserem Boot. Die Bedenken, ob Frauen die sich kaum kennen auf engstem Raum problemlos Urlaub machen können, hatten sich sehr schnell zerstreut. Das abendliche Kochen an Bord gestaltete sich zu einem Rezeptaustausch.

 

Bei Donner und Regen erreichten wir über das Tjeukemeer wieder Echtenerbrug. Am Ende der Wochentour stand fest „Das machen wir
nächstes Jahr wieder!!“ Nun hieß es Koffer packen und aufräumen, denn am nächsten Mittag kamen ja wieder neue Gäste an Bord. Barbara kochte uns aus unseren Restbeständen einen Eintopf und danach gingen wir noch einen trinken. Dann war die letzte Nacht auf der„Apollo“ angesagt und wir werden das Schnarchen und die sonst unbekannten Geräusche vermissen. Schade – Schade.
Am nächsten Morgen wurde das Auto vollgepackt. Danach mussten wir uns von der „Apollo“ und unserer Skipperin Jacqueline verabschieden
und es kam etwas Traurigkeit auf, denn aus 5 Frauen, die sich am Anfang zum Teil kaum kannten, ist eine schöne Gemeinschaft geworden, die sich auf nächstes Jahr freut. Ein Ferienerlebnis der
besonderen Art!!

 

Text und Bild Heidi Hoffmann
und Jacqueline Gibbins